Berufsbild · Berufslehren EFZ
Gebäudetechnikplaner EFZ — Berufsbild & Perspektiven
Heizungs-, Lüftungs- oder Sanitäranlagen am Computer planen und zeichnen: 4 Jahre Lehre, danach Weiterbildung bis zum Gebäudetechniker HF.
·5 Min Lesezeit
Auf einen Blick
- Offizieller Name
- Gebäudetechnikplanerin EFZ / Gebäudetechnikplaner EFZ (Fachrichtungen Heizung, Lüftung, Sanitär)
- Trägerschaft
- Suissetec, Schweizerisch-Liechtensteinischer Gebäudetechnikverband
- Bildungsverordnung
- Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung Berufsfeld «Gebäudetechnikplanung» mit EFZ (SR 412.101.221.21)
- Dauer
- 4 Jahre Lehre (3–4 Tage pro Woche im Betrieb, 1–2 Tage Berufsfachschule, in mehreren Kantonen 32 Tage überbetriebliche Kurse)
- Abschluss
- Eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ)
Berufsalltag
- Anlagen für Heizung, Lüftung oder Sanitär zusammen mit Architekten, Ingenieuren und Bauherrschaft planen.
- Berechnen, wie viel Platz eine Anlage braucht und wie gross Leitungen oder Kanäle sein müssen, auch mit Blick auf Gewicht, Lärm und Brandschutz.
- Pläne und digitale Modelle mit CAD zeichnen sowie Montagepläne und Dokumentationen erstellen.
- Die Arbeiten auf der Baustelle begleiten: Materiallisten erstellen, Material bestellen, Termine überwachen und Anlagen in Betrieb nehmen.
- Meist Büroarbeit am Computer, mit regelmässigen Arbeitszeiten.
Wer passt zu diesem Weg
- Räumliches Vorstellungsvermögen und technisches Verständnis.
- Du magst Zahlen und zeichnest gern.
- Du arbeitest systematisch, sorgfältig und genau.
- Team- und Kommunikationsfähigkeit.
Eintrittsanforderungen
- Abgeschlossene obligatorische Schule
- Lehrstelle in einem Installationsbetrieb oder einem Ingenieurbüro für Gebäudetechnik
- Bei sehr guten schulischen Leistungen ist zusätzlich die Berufsmaturitätsschule möglich
Lehrlohn-Empfehlung
- 1. LehrjahrCHF 850
- 2. LehrjahrCHF 1'200
- 3. LehrjahrCHF 1'400
- 4. LehrjahrCHF 1'600
Lohnempfehlungen laut berufsberatung.ch (SDBB), abgerufen am 12. Oktober 2026; die Seite nennt keinen Herausgeber der Empfehlung. Die Löhne unterscheiden sich je nach Betrieb und Kanton. Frag deinen Lehrbetrieb nach dem für dich gültigen Lohn.
Wie geht es weiter
- Verkürzte Zusatzlehre in einer anderen FachrichtungMit dem EFZ ist in der Regel eine verkürzte Lehre in einer der beiden anderen Fachrichtungen möglich (Heizung, Lüftung, Sanitär).
- Berufsprüfung (BP)Zum Beispiel Projektleiter Gebäudetechnik, Energieberater Gebäude oder Chefmonteur.
- Höhere Fachprüfung (HFP)Zum Beispiel Heizungsmeister, Sanitärmeister oder Sanitärplaner.
- Höhere Fachschule: Gebäudetechniker HF
- Fachhochschule: Bachelor of Science in GebäudetechnikDie Zulassungsbedingungen sind je nach Hochschule verschieden.
Wo man arbeitet
- Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärinstallationsbetriebe
- Ingenieurbüros für Gebäudetechnik
Für den Eignungstest üben
Viele Lehrbetriebe verlangen für diese Lehre einen Eignungstest wie den Multicheck. Auf bestanden.ch übst du dafür — 10 Probefragen gratis, ohne Konto. Mehr zur Lehrstellensuche im Berufswahl-Leitfaden.
Quellen
- Gebäudetechnikplaner Heizung EFZ — Berufsinformation — berufsberatung.ch (SDBB im Auftrag der Kantone, mit Unterstützung des Bundes)
- Gebäudetechnikplaner Lüftung EFZ — Berufsinformation — berufsberatung.ch (SDBB im Auftrag der Kantone, mit Unterstützung des Bundes)
- Gebäudetechnikplaner Sanitär EFZ — Berufsinformation — berufsberatung.ch (SDBB im Auftrag der Kantone, mit Unterstützung des Bundes)
- Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung Berufsfeld «Gebäudetechnikplanung» mit EFZ (SR 412.101.221.21, Art. 1 und 2) — Fedlex-Spiegel lexaris.de (Text der Systematischen Rechtssammlung des Bundes)
Zugegriffen am 12. Oktober 2026. Wenn eine Quelle aktualisiert wurde, schreib uns auf info@bestanden.ch.