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Berufsbild · Berufslehren EFZ

Automobil-Fachmann EFZ — Berufsbild & Perspektiven

Dreijährige Lehre: Personenwagen oder Nutzfahrzeuge kontrollieren, warten und reparieren, auch Elektro- und Hybridfahrzeuge.

·5 Min Lesezeit

Auf einen Blick

Offizieller Name
Automobil-Fachfrau EFZ / Automobil-Fachmann EFZ
Trägerschaft
Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS)
Bildungsverordnung
Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung Automobil-Fachfrau/Automobil-Fachmann mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) vom 12. Oktober 2017
Dauer
3 Jahre Lehre (für Inhaber des Berufsattests Automobil-Assistent EBA wird das erste Jahr angerechnet)
Abschluss
Eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ), mit Angabe der Fachrichtung

Berufsalltag

  • Öl-, Kühl- und Bremssysteme kontrollieren, Flüssigkeiten prüfen und nachfüllen.
  • Reifen, Räder, Radaufhängung, Stossdämpfer und Lenkung prüfen.
  • Elektrische Antriebssysteme bei Elektro- und Hybridfahrzeugen sowie Klimaanlage und Starterbatterien warten.
  • Mit Prüfgeräten arbeiten und Fehlermeldungen aus den Steuergeräten auslesen.
  • Bremsbeläge ersetzen, Fahrwerk und Lenkung reparieren, Getriebe und Antriebswellen aus- und einbauen.
  • Abfälle umweltgerecht entsorgen.

Wer passt zu diesem Weg

  • Du hast manuelles Geschick und technisches Verständnis.
  • Du arbeitest systematisch und exakt und kannst gut im Team arbeiten.
  • Du bist körperlich belastbar und verträgst Lärm gut.
  • Du bist bereit, dich in neue Technologien einzuarbeiten.

Eintrittsanforderungen

  • Abgeschlossene obligatorische Schule und ein Eignungstest des AGVS
  • Die Fachrichtung (Personenwagen oder Nutzfahrzeuge) wird vor Lehrbeginn im Lehrvertrag festgehalten
  • Lehrform: 3–4 Tage pro Woche im Garagenbetrieb, 1–2 Tage an der Berufsfachschule, 40 Tage überbetriebliche Kurse in 3 Jahren
  • Die Fahrprüfung ist Teil der Ausbildung, der Lehrbetrieb übernimmt die Kosten für 15 praktische Fahrlektionen

Lehrlohn-Empfehlung

  • 1. LehrjahrCHF 650
  • 2. LehrjahrCHF 800
  • 3. LehrjahrCHF 1'100

Lohnempfehlung laut berufsberatung.ch (Erhebungsjahr dort nicht ausgewiesen). Der tatsächliche Lehrlohn steht im Lehrvertrag.

Wie geht es weiter

  • Zusatzlehre: in der Regel verkürzte Lehre als Automobil-Mechatroniker EFZ
  • Berufsprüfungen, z. B. Automobil-Serviceberater BP, Automobildiagnostiker BP oder Automobil-Werkstattkoordinator BP
  • Höhere Fachprüfung: Betriebswirt im Automobilgewerbe HFP
  • Fachhochschule: Bachelor of Science in Automobil- und Fahrzeugtechnik (Zulassung je nach Fachhochschule verschieden)

Wo man arbeitet

  • Garagenbetriebe

Für den Eignungstest üben

Viele Lehrbetriebe verlangen für diese Lehre einen Eignungstest wie den Multicheck. Auf bestanden.ch übst du dafür — 10 Probefragen gratis, ohne Konto. Mehr zur Lehrstellensuche im Berufswahl-Leitfaden.

Quellen

Zugegriffen am 11. Oktober 2026. Wenn eine Quelle aktualisiert wurde, schreib uns auf info@bestanden.ch.